Damit deine Webseite in Suchmaschinen und Apps vernünftig angezeigt wird, solltest du die wesentlichen Grundlagen des SEO (Search-Engine-Optimization) beachten. Hier erfährst du mehr über die wichtigsten Maßnahmen.

1. Technisches SEO

SEO (Search-Engine-Optimization) fängt nicht bei den Inhalten der Webseite an. Suchmaschinen wie Google legen sehr hohen Wert darauf, dass die Benutzererfahrung (User-Experience) einer Webseite besonders hoch ist. Einer der wesentlichsten Faktoren dabei ist die Ladezeit der Webseite. Aber auch weitere Faktoren gewinnen immer mehr Gewicht beim Ranking innerhalb der organischen Suchergebnisse. Diese sind u.a.:
 

  • Verschlüsselte Übertragung wichtiger Benutzereingaben (Verwendung eines SSL-Zertifikats)
  • Optimierte Darstellung von Bildern. Bilder sollten nicht größer sein als nötig.
  • Fehlerfreier HTML- / CSS- & JS-Code
  • Reduzierung der Requests beim Besuch der Webseite
  • Verwendung des Browser-Caches
  • Minified CSS & JS
  • Bereitstellung einer XML-Sitemap
  • Bereitstellung einer robots.txt
  • Komprimierte Übertragung von CSS, HTML & JS, beispielsweise durch gzip
  • Bereitstellung einer Version für Mobilgeräte (AMP, Accelerated Mobile Pages Project)


Sind diese Anforderungen bereits auf deiner Webseite umgesetzt, so kannst du dich an die Erstellung deiner Inhalte wagen.

 

2. Inhalte (Content is king)

Inhalte sind wichtig für Google und die Besucher deiner Webseite. Die folgenden Faktoren solltest du bei der Erstellung deiner Webseiteninhalte immer im Blick haben:
 

  • Verwende keinen Inhalt von anderen Webseiten. Google findet dies heraus und wird deine Webseite im Ranking abstrafen.
  • Sei dir immer im Klaren darüber, für wen du einen Text schreibst (Zielgruppe, Persona) und verwende die entsprechende Ansprache und Sprache
  • Baue wesentliche Keywords in Überschriften und Paragraphen ein. Verwende die wichtigsten Keywords der Seite im H1 Tag
  • Achte darauf, dass nicht mehrere Seiten deiner Webseite die gleichen Inhalte und Keywords enthalten (keyword cannibalization)
  • Deine Inhalte dürfen nur unter einer einzigen URL erreichbar sein um Duplicate Content zu vermeiden

 

3. Seitentitel

Hier ist der <title> Tag im HTML Code deiner Seite gemeint. Beachte bitte, dass dein Seitentitel die wesentlichen Keywords der Seite enthält. Zudem sollte der Seitentitel maximal 60 Zeichen lang sein, da er sonst im Google SERP (Seach-Engine-Result-Page) Snippet nicht vollständig dargestellt wird. Beachte bitte auch, dass du für jede abrufbare Seite einen individuellen und themenbezogenen Seitentitel benötigst.

 

<head>
    <title>Der Seitentitel sollte wichtige Keywords enthalten und nicht mehr als 60 Zeichen enthalten</title>
</head>

 

TIPP: Für die bessere Visualisierung des SERP Snippets für einen Title-Text, könnt ihr den freien SERP-Snippet-Generator von SISTRIX verwenden.

 

4. Meta-Description

Der <meta name="description" ... > Tag im Head der Webseite sollte immer eine kurze Beschreibung der Inhalte einer spezifischen Seite innerhalb der gesamten Webseite enthalten. Demnach ist es elementar, dass jede Seite innerhalb der Webseite eine Individuelle Description enthält. Ebenso sollte die Description den tatsächlichen Seiteninhalt wiederspiegeln. Wesentliche Keywords der Seite sollten auch in der Description enhtalten sein. Diese Keywords werden im SERP Snippet fett (bold) dargestellt.

Es ist zudem wichtig, dass die Description nicht zu kurz und nicht zu lang gewählt wird. So wird der verfügbare Platz im SERP Snippet optimal genutzt. Die Description sollte zwischen 160 und 230 Zeichen lang sein.

 

<head>
    <meta name="description" content="Dies sind die zehn wichtigsten....">
</head>

 

 

5. Lesbare URLs

Die URLs (Inhalt der Adresszeile beim Besuch deiner Webseite) deiner Webseite sollten lesbar sein und nach Möglichkeit keine kryptischen Parameter enthalten, da diese direkt in den Suchergebnissen (SERP-Snippets) der Suchmaschinen erscheinen. Enthält die URL einer Webseite ein relevantes Keyword, so wird dieser Teil der URL in den Suchergebnissen fett dargestellt. Dies kann den Suchenden bewusst oder auch unbewusst dazu verleiten auf den Link zu deiner Webseite zu klicken.

Ein gutes Beispiel:

 

https://www.deinewebseite.de/leistungen/

 

Ein schlechtes Beispiel:

 

https://www.deinewebseite.de/index.php?id=423

 

Neben einem themenrelevanten Domain-Namen (deinewebseite.de), solltest du stets lesbare Pfade für deine Inhalte verwenden (/leistungen/dienstleistung1).

 

 

6. Hierarchie der Überschriften

Überschriften in Form von H-Tags sollten immer aufsteigend strukturiert sein. Bitte achte dabei immer darauf, dass du den H1-Tag nur ein mal je Seite verwendest.

Ein Beispiel:

 

<h1>Diese Überschrift sollte die wesentlichen Keywords der Seite enthalten</h1>
   <h2>Dies ist eine Unterkategorie von H1</h2>
   <h2>Dies ist eine weitere Unterkategorie</h2>
      <h3>Diese Kategorie ist H2 untergeordnet</h3>
   <h2>Dies ist eine weitere Unterkategorie</h2>

 

Alle Tags außer H1 könnnen durchaus mehrfach vorkommen. Generell solltet du deine Inhalte jedoch in eine sinnvolle und übersichtliche Struktur bringen. Nur so kann der Leser eure Inhalte schnell erfassen.

 

7. Richtige Verwendung von Bildern

Achte stets darauf, dass du die Bilder immer mit einem entsprechenden Alt- und Title-Attribut einbindest. Die darin enthaltenen Informationen werden dem Besucher angezeigt, wenn er die Maus auf dem Bild stehen bleibt (Title) oder das Bild nicht verfügbar sein sollte (Alt).

Ebenso sollten Bildnamen so gewählt werden, dass sie nur alphanumerische Zeichen, getrennt durch "-" oder "_" enthalten. Wenn die Bilder deiner Webseite auch über die Google Bildersuche gefunden werden sollen, dann achte zudem darauf, relevante Keywords im Dateinamen des Bildes unterzubringen.


Ein gutes Beispiel:

 

<img src="meine-firma-dienstleistung1.jpg" alt="Dienstleistung 1" title="Dienstleistung 1">

 

Ein schlechtes Beispiel:

 

<img src="p736252.jpg">

 

 

8. Die richtige Verwendung von Links

Title Attribute sollten ebenfalls für Links verwendet werden. Eine noch größere Bedeutung hat allerdings der Linktext, d.h. der Text der innerhalb des <a> Tags eingeschlossen ist. 

 

<a href="/leistungen/" title="Zu unseren Leistungen">Zu unseren Leistungen</a>

 

Versuche im Linktext nach Möglichkeit die Zielseite dess Links zu beschreiben.

 

9. Social Meta Tags

Open Graph:

Mit Open Graph Metatags kannst du erreichen, dass deine Webseite innerhalb eines Beitrags auf Facebook richtig dargestellt wird. Teilt ein Besucher deiner Webseite einen Link über Facebook, so verwendet Facebook die Informationen innerhalb der Open Graph Tags zur Darstellung des geteilten Links.
 

 

<meta property="og:title" content="The Rock" />
<meta property="og:type" content="video.movie" />
<meta property="og:url" content="http://www.imdb.com/title/tt0117500/" />
<meta property="og:image" content="http://ia.media-imdb.com/images/rock.jpg" />

 

 

Twitter Cards:

Analog zu Facebook, werden bei jedem Tweet einer URL zusätzliche Informationen als sog. Twitter Card eingeblendet. So können unterschiedliche Card-Typen verwendet werden, um zusätzliche Bilder, einen Video Player oder auch zusätzliche Informationen einer App unterhalb des eigentlichen Tweets anzuzeigen. Das folgende Beispiel zeigt die Integration einer Twitter Card vom Typ summary:

 

<meta name="twitter:card" content="summary" />
<meta name="twitter:site" content="@flickr" />
<meta name="twitter:title" content="Small Island Developing States Photo Submission" />
<meta name="twitter:description" content="View the album on Flickr." />
<meta name="twitter:image" content="https://farm6.staticflickr.com/5510/14338202952_93595258ff_z.jpg" />

 

 

10. XML Sitemap

Google sammelt wichtige Informationen über eine Webseite indem der gesamte Inhalt einer Webseite durch sog. Spider oder Robots gecrawled, sprich durchstöbert wird. So findet Google alle verlinkten Seiteninhalte selbständig. Dies geschieht jedoch zu Zeitpunkten, auf die du als Seitenbetreiber nur wenig Einfluss hast. In manchen Situationen kann es jedoch sinnvoll sein, diesen Zeitpunkt zu beeinflussen, z.B. wenn ein neuer Seiteninhalt möglichst schnell in den Suchergebnissen zu finden sein soll.

Du kannst eine XML Sitemap dazu verwenden, um deinen Einfluss darauf wann Google deine Webseite nach neuen Inhalten durchsucht, zu verbessern. Zudem teilst du Google neue Inhaltsseiten mit, die vielleicht vom Crawl der Webseite nicht erkannt wurden.

Die XML Sitemap sollte wie folgt erreichbar sein:

 

https://www.deinewebseite.de/sitemap.xml

 


und die folgende Form haben:

 

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
   <url>
      <loc>https://www.deinewebseite.de/</loc>
      <lastmod>2018-03-12</lastmod>
      <changefreq>monthly</changefreq>
      <priority>1</priority>
   </url>
</urlset> 

 

 

Wenn du ein Content-Management-System wie Drupal, Typo3 oder Wordpress verwendest, so kannst du eine XML Sitemap durch eine Extension / ein Modul generieren lassen. So entfällt der Aufwand, jede neue Seite selbst einzutragen oder auch nicht mehr vorhandene Seiten aus der XML Sitemap zu entfernen. Achte immer darauf, dass die XML Sitemap deiner Webseite aktuell ist und keine nicht mehr erreichbaren Seiten enthält.

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Dr. Alexander Schmidt
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